Backen, Frittieren oder Grillen?

Schermafdruk 2017-06-17 20.12.47“Welche

Heißluftfritteusen

 sind der Beste”?

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‘Tefal Actifry vs. PhilipAirfryer deLuxe’

Hier treffen zwei Giganten aufeinander. Die zwei momentan wichtigsten Heißluftfritteusen sind der Philips Airfryer XL und die Tefal Actifry 2 in 1. Beide nutzen quasi die gleiche Technologie, doch da ihre Designs und die Garräume anders aufgebaut sind, eignen sie sich für verschiedene Ansprüche. Die Gegenüberstellung von Airfryer und Actifry soll zeigen, welche von beiden für dich am besten ist.Das schwarzsilberne Küchengerät mit ringförmigem Garraum und hinten anliegendem Bedienteil ist 49 x 38,9 x30 cm groß und 6 kg schwer.

Ein herausnehmbarer Rührarm bewegt zu 1,5 kg Frittiergut (6 Portionen) in der keramischen Anti-Haft-Innenschüssel. Den Bräunungsgrad kannst du durch den transparenten Deckel verfolgen. Frischen Speisen gibst du mit dem zugehörigen Messlöffel Öl und Salz hinzu. Automatische Temperaturkontrolle regelt die konstante Gartemperatur von 150 °C bei 1400 Watt Leistung. Eine individuelle Temperatureinstellung ist jedoch nicht möglich. Am digitalen Bedienfeld stellst du bis zu 99 Minuten Garzeit oder vier automatische Programme ein. Ein komplettes Gericht mit Beilagen und beispielsweise Geflügelteilen auf der 2. Ebene ermöglicht der Snackkorb. Das beiliegende Rezeptbuch enthält eine Ernährungsberatung. Als Extra-Zubehör erhältst du ein 4-teiliger Set Glasbackformen plus Standfuß.

Wer bietet die bessere Handhabung?

Philips verzichtet bei seinem Airfryer auf ein Sichtfenster, weil Pommes frites zwischendurch aufgeschüttelt werden müssen. Dabei öffnest du sowieso die Schublade. Wenn du viel in der Küche zu tun hast, kannst du ohne das zusätzliche Stellen einer Kurzzeituhr den richtigen Zeitpunkt leicht verpassen. Ein durchgehender Garvorgang und der Rührarm sind die klaren Vorteile der Tefal 2 in 1, ganz abgesehen von der Zeitersparnis. Außerdem gart die Actifry verschiedene Speisen gleichzeitig im Behälter mit festem Boden, sogar sämige Gerichte mit Flüssigkeit, wie Ragouts. Der grobe Gitterboden der Philips-Fritteuse fördert zwar die Hitzezufuhr von unten, doch kleine dünne Stücke können hindurchfallen und festbrennen. Ebenso unterschiedlich ist die Entnahme des fertigen Frittierguts. Beim Philips Airfryer solltest du eine hitzebeständige Unterlage bereitlegen, denn die heiße Schublade ziehst du komplett heraus, stellst sie ab und entnimmst erst dann den Frittierkorb. Tefal löst den Vorgang eleganter, indem du nur den Innenbehälter heraushebst.

Backen, Frittieren oder Grillen?

Den Philips Airfryer solltest du nicht maximal befüllen, da bei unzureichender Durchmischung der Heißluftstrom die mittlere Schicht nicht erreicht. Die Tefal schaufelt bei Überfüllung Pommes frites über den Rand der Form. Bei größeren Stücken Grillgut punktet wiederum der Grillkorb des Airfryers. Auch Paniertes gelingt mit einmal Wenden perfekt. Der Actifry-Rührarm hat Probleme, Steaks, ein halbes Hähnchen oder andere größere “Einheiten” zu bewegen. Weiches paniertes Grillgut, wie Fischfilet, wird ungewollt zerkleinert. Abhilfe schafft der Snackkorb, eben 2 in 1. Kleinkuchen backen, Brötchen aufbacken und Warmhalten erfüllen beide Modelle gut.

Bei ausreichendem Abstand gelingen Snacks im Philips Airfryer XL super, wenn die Heißluft ausreichend zirkulieren kann. Im Gegensatz zur Actifry, haben die Airfryer eine Temperaturregelung. Viel Aufmerksamkeit fordert das manuelle Schütteln und Wenden zur gleichmäßigen Bräunung.

Die Tefal Actifry 2 in 1 schneidet in vielen Punkten besser ab. Sie grillt, röstet und kocht größere Portionen selbstständig mit Automatikprogrammen und Rührarm. Sie überzeugt durch komfortable Handhabung, mehr Funktionen und Varianten der Zubereitung. Ein Multifunktionsgerät für den täglichen Einsatz.

ps. Schau dir auch meinen Test der anderen Heißluftfritteusen an

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